home

Kontakt mit Astrocoach Lichtmeditation mit Astrocoach Hörprobe Bestellung / Shop


über uns Pressespiegel Radiosendung Kommentare von Klienten und Seminarteilnehmern


Für Fischegeborene
(
19.2.13-20.3.13)

Astronews Newsletter

inside

SUCHEN

Home

Astrologie

"Sternzeichen"

Planeten

Planetenmasken

Altersphasen

Entwicklungsstufen

Coaching

Horoskope

Astroshop

Kurse

Literatur

Meditation

Links

Bildergallerie


 

 

Besucher

seit 15.8.03, 13.15h

 

erstellt durch SAN Webdesign

 


Anregung für den Fischen auf dem geistigen Weg:


Leuchtende Tage:

weine nicht, dass sie vorüber

sondern lächle,

dass sie gewesen.

(Gabriel Marcel)

 

Stolperstein des Fischen auf dem Weg des Erwachens:

(Zum Ausdrucken der Fischephase als PDF-File bitte hier drücken!)

Die Verleugnung von Unbeständigkeit, Alter, Krankheit und Tod führt zu Anstrengungen, die Leiden der Menschen zu besiegen oder mit Jenseitshoffnungen zu trösten.

Das letzte Tierkreiszeichen erinnert uns daran dass jeder Zyklus einmal zu Ende gehen muss. Rein äusserlich betrachtet ist dieses Ende mit dem Verlust der äusseren Form verbunden. Leid wird in dem Masse erlebt wie das Lebewesen sich an dieser Form festhält. Wir können nicht die Augen vor Unbeständigkeit, Alter, Krankheit und Tod verschliessen, aber wir können diese Zustände als Übergangsphasen verstehen lernen und uns mit dem sich befreienden Leben solidarisieren.

In Buddhas Lehrreden über die zwölf Glieder der Kette des Bedingten Entstehens wird diese Phase hingegen mit Leiden (Sanskrit: Duhkha) verbinden. Frei gedeutet könnte es heissen, dass hier etwas aus dem Gleichgewicht gerät und aus dem Gefüge gekommen ist. In der fundamentalistischen Auffassung einiger Buddhisten bedeutet die Geburt selbst schon den Verlust des Gleichgewichtes und wird als Störung aufgefasst.

In der esoterischen Auffassung hingegen wird die Geburt als Tor zu weiterem Wachstum verstanden um letztlich durch Dienst am Allgemeinwohl vollkommende Befreiung zu erlangen. Die zwölfte Phase des Tierkreises folgt unmittelbar dem elften der Geburt und diese wird als die Bedingtheit des Leidens aufgefasst. Mit der Geburt sind Alter und Tod gewiss. Da sich der Mensch aber von Wünschen und Hoffnungen getrieben Anfang und Ende der Zyklen selten bewusst ist, lebt er in den Tag hinein ohne wirklich die Folgen seiner Handlungen zu bedenken.

Erst der langsam erwachende Mensch wird sich seiner unsterblichen Seele und damit der Verbundenheit mit seinem Schöpfer bewusst und beginnt ein selbstbestimmtes Leben zu leben. Dazu gehören natürlich auch die Erfahrung von Krankheit, Alter und Tod. Solange aber die vitalen Kräfte im Menschen noch am Wachsen sind, wird dieser Umstand natürlich nur als lästige Beilage erlebt. Buddha suchte aber durch seine Belehrungen den Menschen auf den Pfad von der Erlösung vom Leiden hinzuweisen. Dies beginnt mit dem Wissen um die Vergänglichkeit der Dinge und der unerschütterlichen Gewissheit von der Unvergänglichkeit der Welt des Geistes.

Hierher gehören auch die in praktisch jeder Religion vorkommenden Ermahnungen, die Lebenszeit nicht mit Vergnügungen und Vorhaben zu vertun die angesichts des Todes und des unausweichlichen Endes einer jeden Existenz null und nichtig werden. Es ist eine hohe Kunst, sein Leben nicht mit Nichtigkeiten zu vertun. Anstatt die Wegweiser als Hinweise auf ein zu erlangendes Ziel zu gebrauchen, bleibt der Mensch gewöhnlich an solchen Dingen hängen und macht sie im besten Fall zum Kultobjekt ohne den wirklichen Hintergrund zu verstehen.

Dabei ist die Frage nach dem wirklichen Ziel recht einfach: Mehrt die angestrebte Erfahrung oder Ding meine Liebe zu Gott oder mache ich das Objekt zum Ziel meines Verlangens? Niemand würde im normalen Leben allen Ernstes einen Wegweiser als letztes Ziel ausgeben, aber praktisch wird dies im geistigen Leben dauernd gemacht.

An den vergänglichen Dingen zu hängen bedeutet, schon von Anbeginn mit dem Schleier des Todes konfrontiert zu sein. Dabei ist die äussere Form nur der letzte Ausdruck des dahinter wirkenden Geistes um durch die Erfahrung und später dann auch Erkenntnis zu höherem Bewusstsein aufzusteigen.

In der buddhistischen Auffassung ist die Geburt hingegen schon die Lösung von der Radnabe der universalen und uroborischen Existenz, ein Hineingeschleudert werden in den Strom des Samsara, ein Vertrieben werden aus dem Paradies, wodurch für den nunmehr in und an die Materie gefallenen und gefesselten Menschen der Tod und das Leiden in die Welt gekommen sind.

Natürlich hat der westlich orientierte Mensch keinen besonderen Gefallen an einer solchen eher trüben Sichtweise. Zu sehr sieht er Chancen und Möglichkeit in den sich in ihm und um ihn herum entfaltenden Leben. Allerdings werden diese eher der kommenden Widderphase zugeordnet und das Leiden des Fischen führt in der öffentlichen Diskussion da eher ein Schattendasein.

Der Buddhismus unterscheidet drei verschiedene Arten des Leidens. Körperliches Leiden, seelisches Leiden und universelles Leiden. Körperliches Leiden ist gekennzeichnet durch Schmerz, Unwohlsein und Unvermögen wie sie durch Geburt, Alter, Krankheit und Tod erfahren werden. Seelisch-geistiges Leiden wird durch die Diskrepanz zwischen den eigenen Wünschen und Vorstellungen und der Wirklichkeit der Welt erfahren. Dies können Enttäuschungen und Unbefriedigtsein über die Lebensverhältnisse und Bedingungen unter denen man lebt sein. Seelisches Leiden wird hervorgerufen, wenn man mit unliebsamen und unerwünschten Menschen und Dingen zusammen sein muss oder wenn man von geschätzten und erwünschten Menschen und Umständen getrennt ist und vom Leben nicht das bekommt, was man erwartet und wünscht. Geistiges Leiden entsteht hingegen aus dem Bewusstsein, von Gott getrennt zu sein und mit der Sehnsucht nach Vereinigung mit dem Höchsten leben zu müssen.

Klar ist aber dass alle Lebewesen unter den sich ständig verändernden Bedingungen der Existenz leben müssen und sich nur durch die Bereitschaft zu beständigem Wandel vorübergehend ihre Existenz in der materiellen Welt sichern können. Aber das Leiden an sich ist das Kennzeichen aller Lebewesen, besonders wenn sie an den vergänglichen Formen und Erfahrungen haften. Das Leiden ist also universell und grundsätzlich anzusehen.
In den vier Quadranten des Horoskops kann man die verschiedenen Leidursachen ablesen. Im 1. Quadranten wird das körperliche Leiden angesprochen (Causa materialis). Im 2. Quadranten (Causa formalis) das persönliche seelisch-geistige Leiden. Im 3. Quadranten (Causa efficiens) wird das Leiden angesprochen das den Lebewesen von anderen zugefügt wird und schliesslich im 4. Quadranten (Causa finalis) das Leiden an der Werde-Welt.

In der buddhistischen Philosophie geht es um das Erwachen von all diesen Leidursachen. Im Zusammenhang mit dieser Phase des Tierkreises geht es nicht mehr darum, anstehende Probleme zu lösen, sondern darum, jegliche Ursachen des Leidens aufzulösen. Natürlich kann die logische Konsequenz nur das Aufgehen in den nirvanischen Zustand sein. Nur Buddha erkannte eben dass alle Kreaturen leiden weil sie sich durch Unwissenheit am Strom des Daseins gefesselt haben. Das löste in ihm tiefes Mitgefühl und Mitleid mit allen Wesen aus. Deshalb entschloss er sich nach dem eigenen Erwachen, den offenen Menschen durch die Verkündung der vier Edlen Wahrheiten zu helfen, um auch ihnen den Weg der Befreiung zu ermöglichen. Diese Wahrheiten sind:

1. Das Leben im Daseinskreislauf ist letztlich leidvoll.
2. Ursachen des Leidens sind Gier, Hass und Verblendung.
3. Erlöschen die Ursachen, erlischt das Leiden.
4. Zum Erlöschen des Leidens führt der Edle Achtfache Pfad.

Die Maxime des Buddhismus ist: Das universelle Leiden hat erst dann ein Ende, wenn alle Wesen erlöst sind. Schüler des Buddhas übernahmen diese und machten daraus ein Gelübde und eine Verpflichtung.

Buddha hatte erkannt, dass das Leiden im tiefsten Sinne nicht durch die äusseren Umstände bedingt ist, durch die angeblich feindlichen Einflüsse der Umwelt, sondern durch eine falsche innere Haltung, durch die eigenen Unwissenheit und Ignoranz der Wirklichkeiten der Welt gegenüber. Der Erwachte erkannte, dass Leiden durch die falschen Einstellungen des Menschen bedingt sind - aus der Diskrepanz zwischen dem Willen des Subjekts und den objektiven Gegebenheiten der Existenz, aus dem Unterschied zwischen den eigenen Wünschen und Vorstellungen und der Wirklichkeit der Welt. Aus diesem Grund nahm Buddha auch das Leiden zum Ausgangspunkt seiner Suche und auch später seiner Lehre. Wir finden hier gewisse Parallelen zur Fixierung des Christentums auf das Leiden und Sterben von Jesus Christus.

Dem oxidentalen, bzw. westlich gesinnten Menschen fällt es nach wie vor schwer, in seinem persönlichen "Nichtwollen" einen höheren Willen zu erkennen. Dieses Missverhältnis kommt in folgendem Spruch zum Tragen: "Wenn nicht geschieht was ich will, geschieht das was besser für mich ist". Hoffnungsvoller lautet dieser Spruch: "Wenn es nicht gut ist, ist es noch nicht zu Ende".

Nicht umsonst wird dem Fische Zeichen auch die Hingabe zugeordnet. Diese zeigt deutlich dass der persönliche Wille nur begrenzte Wirkung entfalten kann und immer öfters an den Umständen scheitert. Die Kunst des Menschseins ist aber gerade, die wechselnden Bedingungen in die eigenen Überlegungen mit einzubeziehen und nicht die eigenen Vorstellungen fundamentalistisch gefärbt und wie so oft in der Geschichte geschehen mit Gewalt den Mitmenschen aufzudrücken.

Jedes Lebewesen, angefangen vom Stein bis zum Menschen, hat in seiner Existenz besondere Aufgaben. Die Fixierung lediglich auf das Leid wird kaum ein Lebewesen besonders motivieren ohne dass es sich zeitweilig verkrampft, zumal das Leid nur die eine Seite der Medaille darstellt. Das Bewusstsein schwingt sich in einer äonenlangen Entwicklung zwischen den Polen Leid und Freude aufwärts. Durch die hinzukommende Erinnerung an angenehme Zustände und die Furcht/Angst vor unangenehmen Erfahrungen wächst das Verlangen nach Glück und Freude. Im Mineral drückt sich dies durch Streben nach Reinheit und komplexen geometrische Formen bis hin zum Edelstein, in der Pflanze durch die Fähigkeit Licht in Chlorophyll umzuwandeln und angenehme Düfte zu verströmen, in den Tieren durch die Verarbeitung der sinnlichen Wahrnehmungen und Freiheit der Bewegung um die Gunst der Natur und schliesslich im Menschen durch seine Fähigkeit, sich gestaltend und harmonisch in verändernde Bedingungen zu einzubringen und in der Liebe zum Unsterblichen zu wachsen aus.

Das bedeutet dass in der menschlichen Existenz die bewusste Wahlmöglichkeit auftaucht, zwischen Freude und Leid den dritten Weg der Liebe (Erwachen) zu gehen. Wer also im Leid und sogar in der Freude die Liebe zum Höchsten bewahren kann, wächst am schnellsten.
Im Buddhismus wird dieser Umstand als Erwachen dargestellt und die Erfüllung des Daseins. Alles andere, was zwischen Geburt und Tod liegt, sind Vorstellungen und unaufhaltsame Phänomene, die von Unwissenheit und Lebensdurst nach weiterem Werden aufrechterhalten werden. Die

Erleuchtung ist das Durchschneiden der Fessel, das Erlöschen des Leidens. Demzufolge wird es niemanden mehr geben, der vom Leid betroffen sein könnte und der Überwindung und Befreiung suchen könnte. Dies ist natürlich für den ichbetonten westlichen Menschen ein schwer vorzustellender Gedanke: Kein "Ich Wille" und kein Streben und kein Vermeiden mehr. Trotzdem hat nach esoterischer Auffassung jedes Lebewesen eine bestimmte Aufgabe zu erfüllen und es genügt nicht, einfach "nur die Seligkeit anzustreben". Normalerweise brauchen wir uns in der gegenwärtigen materiell dominierten Epoche aber um äusseres Streben nicht besonders kümmern. Die Reize die von Besitz und Erfahrungen bzw. Erlebnisdrang ausgehen genügen um den Menschen in das Getriebe von Werden und Vergehen (Samsara) wieder hineinzuziehen. Aber die Erleuchteten und Zen-Meister verkündeten dass auch Samsara und Nirvana Eins sind. Nirvana ist lediglich das Erlöschen des Leidens und der Unwissenheit inmitten der Bedingungen des Samsaras.

Praktisch bedeutet das die permanente Hinwendung zum höchsten Prinzip, die Durchdringung des Alltags und persönlichen Strebens mit der Liebe zu Gott, d.h. dem Erwachen der innewohnenden Gottheit. Jesus formulierte es so: " Das Himmelreich ist inwendig in Euch"" (Lukas 17), oder das Königreich des Vaters ist ausgebreitet über die Erde, und die Menschen sehen es nicht" (Apokryphen, Thomasevangelium 1,13)

In den Upanischaden bedeutet Suhkha dass man "eine gute Radnabe besitzt", eine, die frei, schnell und leise läuft, von der sich das Rad nicht so leicht lösen lässt. Dabei ist die Radnabe nicht nur ein Symbol für die Ganzheit des Selbst, sondern auch für den gesamten Kosmos, für die Befreiung, die erleuchtete Sicht des Weisen, für die Befreiung vom Leiden. Wer in Unwissenheit von den Welterscheinungen gefesselt ist, dem ist das Rad von der Nabe abgesprungen, und er folgt ihm über die Berge und Flüsse und Unebenheiten der Existenz, ohne zu wissen, dass dieses Rad von seiner eigentlichen Antriebsquelle losgelöst ist und nur noch so lange in Bewegung ist, bis die Lebensenergie erschöpft ist. Dann wird es langsamer werden und auslaufen, bis es schliesslich umfällt.

Die Menschen versuchen im Allgemeinen, dem Leiden mit einer ständigen Verbesserung des Lebens beizukommen. Die Welt des Werdens wird dadurch aber lediglich aufrechterhalten. Allein schon die Sorge um die persönliche Existenz selbst wird zur Fessel und steigert sich zum Lebensdurst, der den Kreislauf der Existenzen aufrechterhält. Dabei wäre die Leidüberwindung eine radikale Wandlung und Umkehr aus dem bisherigen Streben. Sie wendet den Blick von den Weltphänomenen, die durch Maya-Shakti ständig erzeugt werden, ab. Im Grunde geht es hier nur um Verblendung des Ichs, das einseitig im Geschehen der äusseren und inneren Welt gefangen bleibt.

Wenn die gesamte Entwicklung des Bewusstseins allerdings betrachtet wird, ist der Mensch im gegenwärtigen Zustand auf der physischen materiellen Ebene bewusst und kann zwischen Ich und "Nicht Ich" bereits unterscheiden. Dies bedurfte eines äonenlangen Entwicklungsprozesses der inzwischen die meisten Vorgänge der Physiologie automatisiert hat. Um Herzschlag und Peristaltik müssen wir uns heute nicht mehr kümmern. Diese "funktioniert" wenn wir die Abläufe nicht durch falsche oder ungesunde Lebensweise stören automatisch. Bei den astralen Einflüssen sind wir allerdings noch weit von der Unterscheidung von eigenen und fremden Gefühlen entfernt. Normalerweise erleben wir beides als inneres Erleben z.B. in Form von Stimmungen, Gefühlen oder Träumen. Dem Erwachen auf der physischen Eben muss im Laufe der Entwicklung ein Erwachen nicht nur auf der Astralebene folgen, sondern auch auf der Mentalebene. Die wild durcheinander laufenden Gedankenfetzen sind ein Zeichen für die "Unordnung" des Mentalkörpers.

Dem weiteren Erwachen in den höheren Ebenen liegt die Fähigkeit zugrunde, die jeweils tiefere Ebene zu transzendieren. Am Beispiel des menschlichen Immunsystems können wir lernen wie das abläuft. Zunächst werden wir durch geistige Lehrer und Lehren dazu angeleitet die Physiologie zu steuern. Das Programm war zu dieser Zeit der Hatha-Yoga. Als sich evolutionär die Funktionen verselbstständigten und automatisch zum Wohle des Menschen arbeiteten, konnte sich der Mensch der Aussenwelt zuwenden und zur Entwicklung der materiellen Zustände beitragen. Im nächsten Entwicklungsschritt wurden durch Religionen wie das Christentum und den Islam die Gefühlseigenschaften auf ein neues Ziel hingelenkt, die Liebe zum Schöpfergott und den Bhakti-Yoga, den Yoga der Hingabe geschaffen. Der nächste Schritt der menschlichen Entwicklung wird der Raja-Yoga sein bei dem durch Training und Belebung der gezielten Vorstellungskraft der Mensch sich selbst als schöpferisches Wesen begreifen lernt.

Nach der Bewusstwerdung in der Physis folgt nun das Erwachen in der Astral- und Mentalwelt die als schöpferisches Betätigungsfeld immer mehr wahrgenommen wird. Dem Erwachen in der Astralwelt muss sozusagen das Schweigen der physiologischen Funktionen, speziell der Sinnestätigkeit vorausgehen. Oftmals wird dieser Zustand vorzeitig durch Hypnose oder Trance angestrebt. Weitere unliebsame Bespiele missbrauchter Kräfte, z.B. der Wunschkraft können wir heute schon in der Literatur vorfinden (Bestellungen an das Universum, Bärbel Mohr). Astral- und Mentalwelt sind demnach kein unbegrenzter Selbstbedienungsladen, sondern im besten Fall stellen diese Welten uns feinstofflichere Materien zur Verfügung um die Gestaltungskraft anzuregen. Das kosmische Ausgleichsgesetz führt dazu, dass jede Gunst auch eine Gegenleistung beansprucht. Auch wer sich im Supermarkt hemmungslos bedient muss schlussendlich mit seinem Warenkorb an die Kasse.

Durch die Hinwendung des Fokus des eigenen Gewahrseins auf die eigene Quelle, dem Sein, beginnt der Mensch den geistigen Weg zu gehen. Das Seins selbst ist nicht vom Leid betroffen. Eine Weltoffenheit ist hier wiederum nur die eine Seite der Medaille. Die andere Seite ist in der eigenen Quelle zu finden und obwohl die Welt des Leidens, wie Schmerz, Trauer usw. erfahren wird, ist das erwachte Selbst nicht dem Leiden unterworfen.

Auf dem westlichen Lebensrad, dem Tierkreis, findet sich im Motiv der Fische das Leiden wieder. Fische ist das zwölfte und letzte Zeichen des Tierkreises.

Bald wird es wieder Frühling werden und der Widder wird die Unentschlossenheit der Fische durch die Handlung überwinden. Vorher müssen aber noch die Reste der Bildekräfte umgewandelt und aufgelöst werden. Dies ist die Aufgabe des Fische Zeichens: die letzte Integration aller Kräfte vor dem Neubeginn des Widders. Hier wird die Leerheit der Dinge erkannt und das Ich scheint in dessen Folge zu verschwinden oder aufgelöst zu werden. Demnach sind alle Aspekte und Planeten die im Fische Zeichen auftauchen ein Hinweis darauf, dass sich hier ein zu starkes Ich auflösen möchte. Die klassische Deutung bezieht hier alle Genussgifte und speziell der Alkohol mit ein. Alkohol löst beispielsweise eine zu starke Ichbindung auf und macht den Mensch in diesem Moment freier. Dass dies aber nur eine Anleihe auf die Zukunft bedeutet, vergessen die meisten und müssen sich mit den Folgeschäden zu einem späteren Zeitpunkt auseinandersetzten.

Der natürliche Weg wäre der Weg des Dienens und der Hingabe.

Demnach sind auch die den Süchten und Abirrungen folgenden Leiden wie der Verlust von Energie, Trägheit, Mangel an Initiative, Tatenlosigkeit, Gleichgültigkeit, passives Geschehen lassen, Mangel an Durchsetzung, ein phlegmatisches Temperament, Trauer, Einsamkeit, Krankheit, seelische Bedrückung, von anderen abgeschlossen und isoliert sein, zur Anonymität und Bedeutungslosigkeit herabsinken (z.B. in geschlossenen Anstalten, Krankenhäusern, Heim, Gefängnis, Untergrund, Kloster, Aschram), Täuschungen und Illusionen, Betrug und Lüge, Hintergehen und Heimlichkeiten unterworfen sein dem Fische zugeordnet. Die positiven Eigenschaften hingegen sind Altruismus, Selbstaufgabe, Mitleid, Mitfühlen, Hilfsbereitschaft, Friedfertigkeit, Phantasie, Ahnungsvermögen und eine tiefe Religiosität, den Glauben und die Sehnsucht nach Erlösung. Meist kann man diese Schlüsselwörter auch dem 12. Haus und den Neptunaspekten zuordnen.

Die astrologisch-anatomische Zuordnung der Fische sind die Füsse. Diese haben die ganze Problematik des Lebens zu tragen. Auf ihnen ruht der Stützpfeiler der Wirbelsäule und mit ihnen geht man durch die Welt des Staubes und hinterlässt in ihr mit den Werken und Aberwerken seine Abdrücke (siehe auch mein ökologischer Fussabdruck als Indiz für die Bedeutung der oftmals unbeachteten Füsse).

Heilmittel:

Heilmittel: Rechte Sammlung III (Auflösung)

Wahre Opferfreude (Transzendenz) erlangt der Fisch dadurch dass er dem inneren Gefängnis von Nebelschleiern und Verblendung durch Entsagung und Verzicht entgeht.

In den frühbuddhistischen Lehrtexten des Abhidharma wird wie in der vorangegangen Wassermannphase die letzte Disziplin des Achtfachen Pfades des Buddhas empfohlen. Diese Forderung ist Rechte Verinnerlichung oder Rechte Sammlung Pali: Samma-Samadhi).

Samahi bedeutet, dass etwas Getrenntes zusammengefügt werden muss, d.h. das von der Nabe losgelöste Rad (Duhkha) muss wieder eingefügt werden. Samadhi ist Einfaltung im Gegensatz zur Entfaltung. Die Tugend der Einfalt ist eine Eigenschaft, welche die Fische-Geborenen ganz natürlich besitzen.

Allerdings darf dies nicht mit Armut, Angst und Schwäche verwechselt werden. Das sind lediglich falsch verstandene asketische Ideale und seichte Frömmigkeiten. Rechte Sammlung III ist nach Konzentration und Befreiung des Geistes die letzte Stufe des Samadhis: die Auflösung. Im Zusammenhang mit der Fischephase deren Eigenschaften und Qualitäten angepasst. Nur die Auflösung aller Gegensätze kann das Leiden an der Wurzel anpacken.

Diese Auflösung kommt letztlich der Erlösung durch die Gnade der All-Liebe gleich. Das Ich selbst kann sich nicht eigenständig erlösen. Keine Technik oder Guru kann diesen letzten Akt initiieren.

Das Schlüsselwort ist Hingabe an das höchste Prinzip. Wenn die Bedingungen dafür gegeben sind, geschieht das Erwachen unmittelbar und spontan, scheinbar ohne Zutun der betroffenen Person. Der Weisheit und Erleuchtung kann der Sucher nur vertrauensvoll eine Wohnung bereiten indem er sich bei allem was er tut und lässt an dem Ewigen orientiert.

Philosophische Einsichten sind dabei keine intellektuellen Angelegenheiten, sondern gehen vom Herzen aus und finden bestenfalls eine unvollkommene Wiedergabe in der Sprache. Verstehen wird es nur derjenige, der sich selbst auf den Weg macht. Dem Erleuchteten ist nicht nur das Mitgefühl heilig, sondern auch die Mitfreude am Wachsen des geistigen Menschen.

Bis Erlösung verwirklicht ist, kann sich der Fische-Geborene voller Hingabe und mit ganzer Einsichtsfähigkeit der Rechten Sammlung widmen, indem er für seine ausgewählten Meditationszeiten - und wenn auch nur für einige Minuten der Ruhe inmitten des Alltag - den Geist in der So-heit und Istigkeit der Dinge weilen lässt, liebend alle Offenbarungen des Geistes betrachtet und entgegennimmt, sich selbst darin aufzulösen versucht, bis nur noch ein geeintes ES IST übrig ist.Fortsetzung und nähere Erläuterung folgen......

(Frei nachempfunden bzw. zitiert aus: Astro-Vidya, Johann Munzer, Knauer und inspiriert durch die Schriften von Jürgen Wandel, Berlin, Anni Besant und C.W. Leadbeater)

 

Transformation

Mystische Wahrnehmung und Empfindungsfähigkeit muss in mentale Empfänglichkeit umgewandelt werden. Qualitäten der gegenüberliegenden Jungfrau aneignen und durch kritische Eigenanalyse vom Astralen befreien.

Bemühen um gedankliche Klarheit, dafür die Kraft des Intellektes einsetzen um aus emotionaler Abhängigkeit von anderen sich zu lösen. Trotzdem für die Nöte der Mitmenschen offen bleiben. Durch selbstloses Dienen und Verzicht auf persönliche Anerkennung wird Befreiung erreicht. Die Befreiung aus emotionalen Bindungen und die Fähigkeit selbstlos zu lieben werden angestrebt. Dadurch wird der Fisch zum Ganzen und beteiligt sich an der Erlösung der Welt.

Aufgabe: Lebendiges Zeugnis vom göttlichen Wirken in der Welt sein
Falle: Verwechslung von hl. Geist mit dem Geist des Weines



Entwicklungsweg des Fischen

1. Persönlichkeit (Jupiter) Neptun

Passive Empfänglichkeit

Völlige Identifikation der Seele mit der Welt der Formen und psychisches Empfinden sowie mediale Empfänglichkeit.

2. Seelen-Bewusstsein (Pluto)

Mentale Feinfühligkeit

Verzicht und Loslösung vom Persönlichkeitszentrum um im Dienst am Mitmenschen aufzugehen.
Mentale Empfänglichkeit für das Bewusstsein der Seele, das in gelebter Mitmenschlichkeit ihren Ausdruck findet.

3. Geistiger Mensch (Pluto)

Indentifikation mit dem Ganzen "Der Erlöser"

Opfer und Tod des trennenden Begehrens das die Seele an die Erde bindet. Der Mensch befreit sich aus persönlichen (Liebes-)Beziehungen und persönlichen Bindungen um sich in selbstloser Liebe für die Menschheit zu opfern.
Dies ist das Ziel der Seelenentwicklung des Menschen, das natürlich erst im Endstadium erreicht werden kann.

(Gunda Scholdt, Praxisbuch der Esoterischen Astrologie)

 

Erfahren Sie mehr über ihre Persönlichkeit,

Ihre Aufgaben und Ihren Enwicklungsweg:

 

Erkenne des Lebens Spiel

Lebensberatung und Prozessbegleitung
auf astrologischer und
spiritueller Basis

Alfred R. Böhm

 

 



 

Nächstes Treffen des Gesprächskreises für persönliche Weiterentwicklung und Spiritualität am 22.3.17 um 20:00 im Linth Escher Schulhaus in Niederurnen. Thema ist Aufbruch oder Zusammenbruch als Ausdruck des kommenden Widderzeichens.

Die Entwicklung der Fischeigenschaften als Pdf-File

Entwicklung der Eigenschaften von Löwe bis Fische im Pressespiegel

Telefonsprechstunde

bis auf weiteres nur telefonische Terminvereinbarung unter.:

0041(0) 79 631 49 19

Sie haben die Möglichkeit, einer unverbindlichen Kontaktmöglichkeit.
Bitte halten Sie Ihr Geburtsdatum, Geburtszeitpunkt und Geburtsort bereit.


Hören Sie die Wiedergabe der Livesradiosendung mit Hörerin Erika

Erika

Weitere Hörproben


HÖREN SIE DAS EIGENE HOROSKOP !

Ihr individuelles HochzeitshoroskopIndividuelles Heiratshoroskop

nach oben

 

nach oben


 
Shop / Hier können Sie Ihr persönliches Horoskop bestellen Links Nehmen Sie mit dem Astrocoach Kontakt auf